Robbenprojekt

Konkurrenz zwischen Kegelroben (Halichoerus grypusbalticus ) und der Stellnetzfischerei in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommern?

Die zunehmende Zahl von Kegelrobben in den Küstengewässern des Landes und insbesondere während der Frühjahrsheringssaison im Greifswalder Bodden hat, nach Aussagen der Fischer, zu bisher nicht in dem Maße auftretenden Fraß- und Netzschäden in der Heringsfischerei geführt. 

Dieses war Anlass für das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern eine dreijährige Studie in Auftrag zu geben, die das Ziel hat diese Schäden zu quantifizieren und Vorschläge für Maßnahmen zu unterbreiten, die sowohl die Belange des Schutzes der Art berücksichtigen als auch dem Erhalt einer wirtschaftlich rentablen Heringsfischerei gleichermaßen dienen.

Mit Hilfe einer Referenzflotte, bestehend aus Fischern des Greifswalder Boddens und eigenen Untersuchungen, werden von 2018 bis 2020 Daten gesammelt, die als Basis für fischereipolitische Entscheidungen des Ministeriums dienen sollen.